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Jetlag bei Reisen vermeiden mit gezielten Lichtduschen


Jetlag mit Lichtdusche gezielt vermeiden

Ob im Urlaub oder auf Geschäftsreise, ein Jetlag kann einem ganz schön zu schaffen machen. Dabei können wir schon im Vorfeld der Reise durch den gezielten und konsequenten Einsatz von Licht unseren inneren Rythmus anpassen.

Damit kann einem Jetlag vorgebeugt werden, der bei Fernreisen leicht dazu führen kann, die ersten Tage nicht wirklich zu geniessen. Mögliche Symptome sind Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Leistungsschwäche, Völle- und Schwindelgefühl sowie - schlechte Laune. Und all das, weil die innere biologische Uhr nicht mit dem äußeren Tagesablauf übereinstimmt und unsere Organe zur falschen Zeit aktiv oder eben nicht voll aktiv sind.

Um sich gezielt auf eine Zeitverschiebung vorzubereiten, muss man zunächst sein 24-Stundentief herausfinden. Dazu ermittelt man, am besten an freien Tagen und in Zeiten, in denen kein Schlafmangel herrscht, die Mitte der Schlafzeit. Üblicherweise ist diese gegen 4 Uhr nachts (entspricht dem Rythmus um 24 Uhr ins Bett zu gehen und um 8 Uhr aufzustehen). Bei jungen Menschen liegt dieser Punkt übrigens auch gerne mal später.

Ein Jetlag dauert so viele Tage wie man Stunden Zeitverschiebung hat

Diesen Tiefpunkt kann man nun pro Tag um etwa eine Stunde verschieben. Diese Faustformel gilt übrigens auch umgekehrt: ein Jetlag dauert ungefähr so viele Tage an, wie man Stunden Zeitverschiebung hat. Jeder reagiert jedoch anders und mit zunehmendem Alter fällt die Umstellung tendenziell schwerer. Gerade hier empfiehlt sich die gezielte Vorbereitung, die sich idealerweise mit einer elektrischen Lichtdusche unterstützen lässt. (Lichtduschen haben wir für Sie im Test, lesen Sie unseren Vergleich aktueller Lichttherapiegeräte hier.)

Reist man beispielsweise nach Westen, zum Beispiel nach Los Angeles, so verschiebt sich die Mitte der Schlafzeit um neun Stunden vor auf 19 Uhr.
Um nun den inneren Rythmus umzustellen, sollte man bis 19 Uhr so viel Licht wie möglich suchen und sich entsprechend draussen aufhalten oder auch eine Lichtdusche verwenden. Danach hingegen ist Dunkelheit angesagt und man hält sich idealerweise in geschlossenen Räumen auf oder trägt eine Sonnenbrille. Am darauffolgenden Tag hat sich die Uhr nun schon um 1-2 Stunden angepasst. Nun beginnt die Dunkelphase entsprechend früher.
Auch wenn man nicht die komplette Zeitverschiebung ausgleichen kann oder will, so hilft dieses das Vorgehen doch, die Symptome deutlich zu lindern.

Auch Sport und Essen beeinflussen unsere innere Uhr

Neben Licht und Dunkelheit hat übrigens auch die Nahrungsaufnahme und die sportliche Aktivität einen Einfluss auf die Innere Uhr. Deutlich besser geht die Nachjustierung unseres Rythmus daher, wenn wir in den Dunkelphasen zusätzlich Bewegung und größere Mahlzeiten vermeiden.

Quelle: Tages Anzeiger 25.07.2008, Peter Spork, Wenn für Reisende die Nacht zum Tag wird

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